Smart Building: Wenn Gebäude intelligent werden

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Moderne geschwungene Fassade eines Bürogebäudes

Ähnlich wie Flugzeuge und Autos kommen Gebäude jetzt mit integrierter Technologie auf den Markt. Ein Fortschritt, der dabei hilft, Gebäudemanagementsysteme zu optimieren, Umweltauswirkungen zu reduzieren und das Benutzererlebnis zu verbessern.

Büroräume je nach tatsächlicher Belegung zu vergrößern oder zu verkleinern: Dieses Angebot genießen die Mieter des So Pop-Gebäudes in Paris/Saint-Ouen. Diese Innovation wurde dank rund 1.000 Mehrzwecksensoren möglich, die im gesamten 32.000 m² großen Gebäude installiert sind. “Ursprünglich konzipiert, um Heizung, Klimaanlage, Lüftung und Beleuchtung zu steuern, wurden diese Sensoren aufgerüstet, um Daten zur Flächennutzung zu liefern”, erklärt Pierre-Philippe Wibaux, Technischer Leiter Covivio Frankreich. Dank eines Dashboards können die Mieter die Größe ihrer Räumlichkeiten optimieren oder das Layout ändern, um es besser an die Nutzung des Raums durch ihre Mitarbeitende anzupassen. Den Mietern die Option zu geben, “bessere Quadratmeter” zu mieten, ist nur eine der vielen Möglichkeiten, die Smart Buildings bieten. 

Effizientere Gebäudeverwaltung  

Mithilfe verschiedener Technologien und von Sensoren erzeugter Daten bieten Smart Buildings Zugang zu einer Vielzahl von Informationen über das Gebäude. “Der erste Nutzen ist die Optimierung des täglichen Betriebs, sei es durch die Verwaltung von Flüssigkeiten und Luftzirkulation, die Steuerung der Beleuchtung oder die Anpassung des Serviceangebots an die Anzahl der Nutzer”, sagt Philippe Boyer, Leiter Innovation bei Covivio. Technologie hilft auch, die Wartung zu verbessern, indem sie größere Transparenz über den Zustand eines Gebäudes und den Betrieb seiner Ausrüstung bietet. Dies führt sowohl zu Umwelt- als auch zu finanziellen Vorteilen. 

Optimierte Benutzererfahrung  

Auch die Nutzer können viele Vorteile aus einem Smart Building ziehen. Neben dem täglichen Komfort hinsichtlich Beleuchtung, Heizung und Raumluftqualität genießen sie auch optimierte Konnektivität und Dienstleistungen, die den Alltag vereinfachen. “Wir bieten eine App an, die als Zugangskontrolle fungiert und Zugang zu Dienstleistungen bietet. Sie ermöglicht es den Nutzern auch, ihre Anwesenheitstage vor Ort festzuhalten, die Ankunft von Besucher:innen mitzuteilen oder einen Meetingraum zu buchen”, fügt Pierre-Philippe Wibaux als Beispiel hinzu. 

Smart Building von Covivio  

Dank eines speziellen Smart Building-Teams entwickelt Covivio Gebäude rund um eine “Smart Spine”. Das Ziel? Den Benutzern optimale Konnektivität und eine Reihe maßgeschneiderter Dienstleistungen zu bieten, die einen nahtlosen Übergang zwischen Gemeinschaftsbereichen und privaten Räumen ermöglichen. Covivios Modell eines vernetzten Gebäudes, das nach anspruchsvollen Spezifikationen entwickelt wurde, zeichnet sich durch seine Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit aus. Eine vorausschauende Reaktion auf zukünftige technologische Veränderungen. 

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