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Informationen zur Energieversorgung

Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (Dezember-Soforthilfe)

Die Bundesregierung hat die Soforthilfe für Erdgas- und Wärmekunden beschlossen. Daraus geht hervor, dass Wärmeversorgungsunternehmen im Dezember 2022 auf die fällige Abschlagszahlung ihrer Kunden verzichten.

Diese finanzielle Entlastung wird somit im Rahmen der kommenden Heizkostenabrechnung, die den Monat Dezember 2022 beinhaltet, an die Mieter:innen weitergegeben.

Sobald hierzu die entsprechenden Informationen von den Versorgern vorliegen, werden Sie schriftlich in Kenntnis gesetzt.

Um bereits in diesem Jahr von der Soforthilfe zu profitieren, besteht die Möglichkeit im Dezember 2022 eine geringere Heizkostenvorauszahlung zu leisten. Hierzu kann die Abteilung Betriebskostenmanagement unter der Telefonnummer 0208 97064 555 oder der Mail-Adresse energie@covivio.immo kontaktiert werden.

Grundsätzlich empfehlen wir jedoch weiterhin, auch für den Monat Dezember 2022, die bekannten Vorauszahlungen zu leisten. Dieser Betrag wird in der kommenden Nebenkostenabrechnung zu Ihren Gunsten berücksichtigt und wirkt somit den erhöhten Energiepreisen entgegen.

Energiekostensteigerung

Wir alle verfolgen die aktuelle Berichterstattung zur Entwicklung der Energieversorgung und deren Kosten. Die Weltmarktpreise steigen seit Monaten in einem bislang nicht gekannten Ausmaß. Die Versorgungssituation ist angespannt.
Während wir die Weltmarktkosten nicht beeinflussen können, liegt es an jedem und jeder Einzelnen, durch umsichtiges Handeln Energie zu sparen, um so gemeinsam den Verbrauch zu reduzieren.

Bei solch großen Herausforderungen ist das Miteinander und das sich aufeinander verlassen können wichtig. Lassen Sie uns gemeinsam durch Energiesparen und verantwortungsvolles Handeln bestmöglich diesen Herausforderungen begegnen.
Um Sie zu unterstützen, finden Sie auf dieser Seite aktuelle Informationen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Energiesparen sowie ein Überblick über die uns häufig gestellten Fragen.

Wenden Sie sich bei Rückfragen und insbesondere auch bei konkreten Sorgen hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit vertrauensvoll und rechtzeitig an unsere Mitarbeiter/-innen unter: kundenkonto@covivio.immo oder telefonisch unter 0208/97064 – 422. Wir finden gemeinsam eine Lösung.

Aktuelle Informationen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Energiesparen sowie ein Überblick über die uns häufig gestellten Fragen.

Die Versorgung der privaten Haushalte und damit die Versorgungssicherheit ist aktuell gesetzlich gesichert.
Mit der Ausrufung der Alarmstufe geht jedoch eine Aufforderung an alle Verbraucherinnen und Verbraucher, d.h. die Industrie, öffentliche Einrichtungen sowie Privathaushalte, den Gasverbrauch vorsorglich weiter zu reduzieren. Die Bundesregierung wird die Rahmenbedingungen für Energieeffizienz verbessern und auch selbst einsparen.

Die Versorgungssituation ist angespannt. Wohnungsunternehmen und Vermieter gelten nach Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) als geschützte Kunden, so dass aus aktueller Sicht nicht davon auszugehen ist, dass sie ihre Wohnung im Winter nicht heizen können oder kein Warmwasser zur Verfügung steht. Im Fall erheblicher Reduzierungen der Gasimporte muss jedoch mit einer weiteren Kostensteigerung gerechnet werden. Ob der geplante Energiepreisdeckel bei den Kosten Entlastung bringt, bleibt abzuwarten.

Ein Ausfall der Gasversorgung führt bei gasversorgten Heizanlagen zu einem Ausfall der Heiz- und Warmwasserversorgung des Hauses. Wir gehen davon aus, dass die Energieversorger uns mit einem kurzen Vorlauf von ein bis zwei Tagen über einen drohenden Gasausfall informieren werden.

Wir sind in enger Abstimmung mit den Energieversorgern und Kommunen, um eine gutes Kontaktnetzwerk aufzubauen für eine gute Informationspolitik bei möglichen Ausfällen und Notfallmaßnahmen.

Darüber hinaus haben wir bereits Fachunternehmen, die mit uns verbunden sind, die die gasversorgten Heizungsanlagen nach einer Unterbrechung wieder in Betrieb setzen können.

Grundsätzlich gibt es keine alternative Möglichkeit der Gebäudeheizung. Die elektrischen Leitungen des Hauses sind nicht für den Betrieb elektrischer Heizer in allen Wohnungen/Räumen ausgelegt. Die Beheizung von Räumen mit Strom ist zudem teurer als über die Heizungsanlage.

Die Verwendung von elektrischen Heizlüftern ist aufgrund von Entzündungsgefahr mit Brandfolge lebensgefährlich. Offene Feuerstellen zur Beheizung (Ethanol-Öfen, Karbid-Lampen o.ä.) können zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen.

Diese Anfrage bedarf der individuellen Einzelfallprüfung. Hier benötigen wir im Vorfeld entsprechende Unterlagen:

  • genaue Ausführung der geplanten baulichen Veränderung einschließlich Visualisierung und Leitungsführung
  • Beschreibung der eventuellen Eingriffe in die vorhandene Technik / Installation
  • Genehmigung der Anlage durch den Netzbetreiber
  • Deckungszusage eventueller Risiken durch die Installation der Anlage seitens einer entsprechenden Versicherung
  • Baurechtliche Genehmigungsfreiheit der Anlage
  • Statischer Nachweis über die Einwirkung der anzubringenden Module auf das Bauteil
  • Benennung des ausführenden Elektrofachbetriebes

Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Öl-Preise bereits mehr als verdoppelt. Die Auswirkungen werden insbesondere im Jahr 2023 spüren – mit der Abrechnung in der Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2022. Ob der geplante Energiepreisdeckel hier Entlastung bringt, bleibt abzuwarten.

Laut Experten lässt sich das nicht völlig ausschließen, insbesondere wenn es durch den verstärkten Einsatz von Heizlüftern und Radiatoren zu Überlastungen im Netz kommt.

Den Anstieg der Kosten können wir reduzieren, wenn wir insgesamt weniger Energie verbrauchen. Dazu haben wir den Sommer bereits genutzt, um die Heizungseinstellung auf die neue Situation anzupassen. Dies bedeutet, dass wir die Heizung etwas niedriger einstellen und wo dies möglich ist die energiesparende Nachteinstellung früher starten. So verbrauchen Sie weniger Energie. Ihre Wohnung bleibt dabei dennoch warm.

Wir sind dabei, den Zeitraum der Nachtabsenkung zu verlängern und die Vorlauftemperatur zu reduzieren. Dies erfolgt im Rahmen der Wartungsarbeiten.

Ihre Gas-Etagenheizung ist von unseren Fachleuten auf den optimalen und wirtschaftslisten Betriebspunkt eingestellt. Deswegen besteht bei Ihrer Gas-Etagenheizung durch Sie kein Handlungsbedarf. Die Einstellungen werden durch uns in die regelmäßigen Wartungen und Überprüfungen sichergestellt. Bitte nehmen Sie keine Einstellungen selbst vor, dies kann den ordnungsgemäßen und sicheren Betrieb der Anlage und vor allem der Abgasführung gefährden. Mittels dem Raumtemperaturregler können Sie weiterhin die gewünschte Raumtemperatur und Heizzeiten einstellen.

Hier geht es zu weiteren Empfehlungen und Tipps zum Thema Energiesparen.

Nein, es werden keine Maßnahmen vorgenommen, die die Warmwassertemperatur beeinflussen.

Die Vorauszahlungen können freiwillig erhöht werden. Zudem werden die Vorauszahlungen mit der kommenden Betriebskostenabrechnung erhöht. Wir empfehlen auch, wenn möglich, Geld für diesen Zweck zur Seite zu legen und energiesparend zu haushalten.
Wir lassen Sie nicht allein! Sprechen Sie uns an. Wir hoffen, dass der geplante Energiepreisdeckel hier eine gewisse Entlastung bringen wird.

Auch wenn Sie keinen Anspruch auf ALG I oder ALG II haben, lohnt es sich zu prüfen, ob Sie Anspruch auf Wohngeld haben. Weitergehende Informationen zu einem möglichen Berechtigungsanspruch sowie dem Wohngeldrechner finden Sie unter www.bmwsb.bund.de.

Flyer Energiesparinfos

Sie möchten einfach und effizient Energie sparen?
Sehen Sie sich unsere fünf besten Heiztipps an!