Hochhausprojekt am Alexanderplatz in Berlin

Als Eigentümer eines großen Baugrundstücks am Alexanderplatz, auf dem sich auch das Park Inn Hotel befindet, entwickelt Covivio ein Projekt, das diesen belebten Platz im Herzen von Berlin maßgeblich prägen wird. Die lebendige Immobilie bedeutet für uns, die Nutzung bereits heute für die nächsten Jahrzehnte vorauszuplanen und dabei flexibel auf die Anforderungen der Nutzer und gesellschaftliche Veränderungen reagieren zu können. Wir arbeiten eng und partnerschaftlich in unseren Teams, mit unseren Planern, der Stadt und den zukünftigen Nutzern zusammen. Dabei nutzen wir unser europäisches Know-how für die Entwicklung eines innovativen und nachhaltigen Projektes an einem der bedeutendsten Standorte Berlins.

Geplant ist ein Hochhaus mit einer Gesamtfläche von rund 60.000 m2, verteilt auf rund 26.700 m2 Bürofläche, ca. 21.900 m2 Verkaufsfläche sowie ca. 11.400 m2 Wohnfläche. Das als Urban Campus geplante Projekt umfasst weiterhin Raumkonzepte für eine Kita, Co-Working- und Co-Living-Flächen sowie einen „Garden-Club“ mit Dachterrasse, Restaurants, Gastronomiebereiche und ein vielfältiges Angebot an Dienstleistungen. Die Vielfalt statt der Mononutzung steht im Vordergrund für ein belebtes und erlebbares Stadtbild. Der Grundgedanke der Community, der Gemeinschaft ist dabei das Leitbild.

Das Projekt am Alexanderplatz ist beispielhaft für unsere Strategie, Projekte zu konzipieren und zu entwickeln, die verschiedene urbane Nutzungen miteinander verbinden. „Wir werden mitten im Stadtzentrum einen echten vertikalen Gebäudekomplex schaffen, der optimal an die Infrastruktur angebunden ist.  Dieser Bau wird zu einem neuen Anziehungspunkt für die Menschen in Berlin werden und spiegelt unsere Zukunftsvision für das urbane Leben wider. Für uns bedeutet dies, dass man an einem und demselben Ort arbeiten, chillen, leben, einkaufen, essen und Sport treiben kann“, erklärt Marcus Bartenstein, Leiter von Investment & Development Germany für Covivio.

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Am Ende eines von Covivio mit aktiver Beteiligung und Unterstützung durch die Stadt Berlin ausgeschriebenen Wettbewerbs fiel im Oktober 2018 die Wahl auf das von Sauerbruch Hutton präsentierte Projekt. „Den neuen Wolkenkratzer am Alexanderplatz wird man auf den ersten Blick erkennen, denn er wird aus zwei eng verbundenen, eleganten Türmen aus Stein und Glas bestehen und seine Präsenz an der Alexanderstraße wird unverwechselbar sein. Der das Gebäude umgebende Sockel verleiht dem Alexanderplatz eine klare Kante. Seine Architektur ist von einem Steinrahmen aus vertikalen und horizontalen Linien geprägt. Das verleiht ihm ein großstädtisches Erscheinungsbild, mit dem er sich harmonisch in die benachbarten Gebäude einreiht“, betont Matthias Sauerbruch, Architekt des Projekts.

Durch die herausragende Lage, die architektonische Kühnheit und den einzigartigen Mischnutzungsansatz des Projekts wird dieses Gebäude zu einem neuen Wahrzeichen für den Berliner Markt und die Berliner Skyline werden.

 

Die Architektur

Der Entwurf besteht aus einer Kombination von zwei unabhängigen, aber eng zusammenhängenden Komponenten: einer Sockelstruktur, deren Volumen, Materialität und Fassadenstruktur im Einklang mit den benachbarten Gebäuden (Torbauten, Kaufhof usw.) steht, und einem Hochhaus, das Bezug auf die bereits bestehende und geplante Gestaltung der Alexanderstraße nimmt.

Beide Komponenten sind in einer Kombination aus Kunststein/Architekturbeton und Glas gehalten. In der Basisstruktur verbindet ein „Steingerüst“ (das farblich und proportional zu den Nachbarbauten ausgerichtet ist) die verschiedenen Funktionen, die in dieser Komponente untergebracht werden: Auf sechs Stockwerken werden kompakte Wohnungen von ca. 20 m2 bis ca. 95 m2 angeboten, auf den drei unteren Etagen finden Verkaufsflächen und Gastronomie Platz. In der zweiten Etage sind außerdem Co-Working-Flächen vorgesehen. Die Nutzflächen verfügen über großzügige Fensterfronten mit Textilmarkisen als Sonnenschutz und wirken dadurch luftig und sommerlich leicht.

Die Hochhausfassade ist von vertikalen Lisenen geprägt − ebenfalls aus Architekturbeton gebaut −, die sich nach oben hin öffnen. Das Gesamtvolumen des Wolkenkratzers wird durch eine vertikale Fuge zweigeteilt. Die Lisenen der beiden Hälften kontrastieren in Schwarz und Weiß. Dadurch wird diese Zweiteilung in zwei elegant proportionierte vertikale Strukturen unterstützt. Die Querstrukturen zwischen den Lisenen werden aus Glas gefertigt. Dabei wird der Schwarz-Weiß-Kontrast beibehalten. An der Alexanderstraße wird es künftig sechs 130 Meter hohe Wolkenkratzer geben. Diese werden ein relativ geschlossenes Ensemble bilden. Der individuelle Charakter dieses neuen Wolkenkratzers wird für die Passanten auf dem Platz und auf der Straße schon von weitem unverwechselbar zu erkennen sein − durch das Erscheinungsbild als „vereinte Türme“.

Im Hochhaus werden sich hauptsächlich Büroflächen befinden, und jede Etage kann in bis zu drei Einheiten von rund 300 m2 unterteilt werden. Ein besonderes Highlight ist der „Garden-Club“ im achten Stock, eine halböffentliche Fläche für die Nutzer der Büro- und Co-Working-Bereiche. Auf dem Dach der Sockelkonstruktion wird ein einladender Dachgarten mit verschiedenen Dienstleistungsangeboten geschaffen. Außerdem gibt es im Wohnbereich einen großzügigen begrünten Innenhof für die Bewohner.

Dieses Gebäude stellt eine innovative Neubelebung und Neuinterpretation der Verbindung aus Arbeiten, Wohnen, Handel und Gastronomie dar, die die traditionellen europäischen Städte kennzeichnet. Der Alexanderplatz wird als großstädtisches Viertel innerhalb der Stadt gestärkt. Der Symbolismus des Gebäudes trägt der Bedeutung dieses Ortes in der jüngsten Geschichte Rechnung. Die aktive Fassade lässt die Zukunft der Baukunst erahnen.

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