Fragen und Antworten zu Covivio

Sie haben Fragen? Wir geben Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen zur Vermietung, Kundenbetreuung, Wohnungsverwaltung, Bauleitung, Hausordnung und Sicherheit, Betriebs- und Heizkostenabrechnung, zum Mieterkonto und zu Verkäufen.

Nicht alle Energiekosten sind in der Miete enthalten – der Verbrauch wird individuell abgerechnet. Für die Stromversorgung Ihrer Wohnung können Sie einen separaten Vertrag mit einem Stromversorger Ihrer Wahl abschließen. Wenn sich in Ihrer Wohnung ein mit Gas betriebenes Gerät (z.B. Therme, Warmwasserbereiter oder Kochgas) befindet, müssen Sie auch hierfür einen Vertrag mit einem Gasversorger Ihrer Wahl abschließen. Für beides (Strom und Gas) benötigen Sie bei Einzug jeweils die Zählernummer und den Zählerstand.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und von allen Vertragspartnern unterschrieben sein. Das Schreiben muss Ihren kompletten Namen, das bewohnte Objekt und Ihre Kundennummer enthalten. Beachten Sie Ihre Kündigungsfrist. Diese steht in Ihrem Mietvertrag.

Die von Ihnen angestrebte Änderung muss schriftlich erklärt werden und von allen Beteiligten unterzeichnet sein. Zudem sind weitere Identifikationsnachweise sowie eine Bonitätsauskunft erforderlich. Dies stimmen Sie mit uns ab. Nach unserer Zustimmung erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung.

Dazu benötigen Sie unser Einverständnis. Bitte teilen Sie uns schriftlich mit, welche Person in Ihre Wohnung einziehen möchte. Dies wird von Ihrem zuständigen Ansprechpartner geprüft und bei Zustimmung erhalten Sie von uns eine schriftliche Bestätigung.

Hierbei muss aus Gründen der Sicherheit und des Brandschutzes vieles beachtet werden. Kinderwagen/Räder/Rollatoren dürfen grundsätzlich nicht im Bereich von Flucht- und Rettungswegen abgestellt werden.

In einigen Fällen ist das Abstellen eines Kinderwagens oder Rollators im Treppenhaus aber trotzdem möglich. Wichtig: Hier kommt es immer auf die örtlichen Verhältnisse an – jedes Haus ist anders. Stimmen Sie sich bitte mit uns ab.

Fahrräder sollten immer in einem Fahrradraum oder im privaten Mieterkeller abgestellt werden.

Über sogenannte „Brandlasten“ spricht man bei Gegenständen wie z.B. Kleinmöbel und/oder Sperrmüll, die in den öffentlich zugänglichen Flucht- und Rettungswegen abgestellt werden – zum Beispiel im Kellergang, im Treppenhaus oder auf dem Dachboden. Von diesen Gegenständen geht eine erhöhte Unfall- und Brandgefahr aus und die Flucht- und Rettungswege werden blockiert. Zu Ihrer eigenen Sicherheit muss das Abstellen oder Lagern im Bereich von Flucht- und Rettungswegen daher generell untersagt werden.

Das kommt auf das Haustier an. Die Kleintierhaltung z. B. Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittiche, etc. ist grundsätzlich gestattet und bedarf keiner Genehmigung, so lange die Anzahl überschaubar bleibt und niemanden stören

Eine Katze oder einen Hund sollten Sie sich vor der Anschaffung von uns schriftlich genehmigen lassen. Gut zu wissen! Eine bereits erteilte Genehmigung kann bei negativen Auffälligkeiten und Beschwerden entzogen werden.

Möchten Sie eine Satellitenschlüssel oder ähnliche Empfangsvorrichtungen anbringen, ist eine Genehmigung von uns erforderlich. Diese müssen ebenso schriftlich beantragen.

Gut zu wissen! Eine Genehmigung ist nur möglich, wenn es in Ihrem Haus keine andere Fernsehempfangsmöglichkeit gibt.

Die meisten Wohnungen sind mit einer Anschlussdose für Kabel-TV ausgestattet. Grundsätzlich können Sie Ihrem Mietvertrag und Ihrer letzten Nebenkostenabrechnung entnehmen, ob von uns als Vermieter eine Grundversorgung mit Kabel-TV-Signal zur Verfügung gestellt wird. In beiden Fällen können Sie bei dem für das Haus zuständigen Anbieter Verträge für eine darüberhinausgehende Fernsehversorgung abschließen.

Wenn Sie das richtige Raumklima in Ihrer Wohnung beachten, haben Schimmel und Feuchtigkeit keine Chance. Es kommt auf das richtige Verhältnis von Heizen und Lüften an.

Sollte es dennoch zu Schimmelbildung kommen, sollten Sie diesen mit einem geeigneten

Reinigungsmittel entfernen. Tritt der Schimmel erneut auf, informieren Sie uns bitte. Wir werden dann die Ursache überprüfen.

Zur Anmietung bzw. Übergabe Ihrer neuen Wohnung erhalten Sie von uns Ihre Wohnungsgeberbestätigung.

Hierzu besteht grundsätzlich die Möglichkeit. Teilen Sie uns bitte schriftlich mit, welchen Teil der Wohnung Sie untervermieten möchten. Im Falle der Zusage wird ein Untermietzuschlag erhoben.

Eine vollständige Untervermietung der Wohnung ist leider nicht gestattet.

Seit dem 01.11.2015 gilt das neue Meldegesetz. Das bedeutet, Sie als Hauptmieter sind verpflichtet, Ihrem Untermieter den Einzug in die Wohnung schriftlich zu bestätigen. Damit sich der Untermieter in der Wohnung anmelden kann, müssen Sie als Hauptmieter ihm eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen.

Bitte informieren Sie umgehend Ihren Kundenbetreuer, sobald der Untermieter wieder ausgezogen ist.

Gemäß unserem Motto ist uns und sicherlich auch Ihnen ein schönes Zuhause in netter Nachbarschaft sehr wichtig.

Ohne eine gewisse Ordnung ist das Zusammenleben mehrerer Menschen unter einem Dach nicht möglich. Alle werden sich nur dann wohl fühlen, wenn alle Hausbewohner aufeinander Rücksicht nehmen.

Die Hausordnung regelt das Zusammenleben aller Mitbewohner des Hauses. Sie enthält Rechte und Pflichten. Sie gilt für alle Bewohner.

Ja. Die Hausordnung ist Bestandteil eines jeden Mietvertrages und kann dort eingesehen werden.
Einige wichtige Punkte haben wir hier zusammengefasst

Blumen sind ein schöner Anblick und verschönern das persönliche Wohnumfeld. Aus Sicherheitsgründen sind Blumenkästen und Blumenbretter so anzubringen, dass keine Unfallgefahr besteht. Beim Gießen von Pflanzen auf Balkonen und Fensterbänken bitte darauf achten, dass keine Beschädigungen an der Hauswand entstehen und das Gießwasser nicht auf Fenster und Balkone von Mitbewohnern bzw. Passanten tropft.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sind Fluchtwege wie Haus- und Kellerflure frei zu halten. Eine Ausnahme besteht nur für Kinderwagen und sog. Rollatoren, wenn ausreichend Platz vorhanden ist und diese so abgestellt werden, dass die Nutzung der Haus- und Kellerflure und der Treppenhäuser als Fluchtweg nicht behindert wird.

Zur Sicherheit aller Hausbewohner sind Fluchtwege wie Haus- und Kellerflure frei zu halten. Daher ist das Abstellen von Gegenständen – gleich welcher Art – in diesen Bereichen grundsätzlich nicht gestattet.

Das Halten von lieb gewonnenen „Familienmitgliedern“ wie Hunden und Katzen bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Vermieters. Es sei denn, es handelt sich lediglich um Kleintiere wie z.B. Goldhamster, Zierfische und ähnliche Tiere. Das Halten von Tieren, die zu einer als gefährlich geltenden Gattung oder Rasse gehören, ist/wird generell nicht gestattet.

Sie erreichen den/die Bauleiter/in von montags bis donnerstags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr und freitags von 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr in der Hauptverwaltung in 46047 Oberhausen, Essener Str. 66. Eine Terminvereinbarung unter unserer zentralen Rufnummer 0208/97064-0 ist empfehlenswert.

In einigen Städten, wie z. B. Berlin, Dresden, Hamburg oder Leipzig ist unser Technischer Objektmanager (TOM) direkt vor Ort in Ihrem zuständigen Service-Center für Sie erreichbar.

Es ist beim Vermieter/der Verwalterin schriftlich eine Genehmigung zu beantragen. Wird die Verlegung genehmigt, sind alle mit dieser Genehmigung verbundenen Bedingungen zu beachten/zu erfüllen. Alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Veränderung stehen, müssen vom Mieter getragen werden. Der Vermieter übernimmt und erstattet keinerlei Kosten. In der Regel sind jegliche Veränderungen der Mietsache vom Mieter bis spätestens zum Ende des Mietverhältnisses unter Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes fachgerecht zu beseitigen und zu entsorgen. Über eine mögliche Ablöse können Sie aber gern mit Ihrem zuständigen Kundenbetreuer/Kaufmännischen Objektmanager sprechen.

Es ist beim Vermieter/der Verwalterin schriftlich eine Genehmigung zu beantragen. Wird die bauliche/technische Veränderung genehmigt, sind alle mit dieser Genehmigung verbundenen Bedingungen von Ihnen zu beachten/zu erfüllen. Alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Veränderung stehen, müssen von Ihnen getragen werden. Der Vermieter übernimmt und erstattet keinerlei Kosten. In jedem Fall sind Veränderungen der Mietsache von Ihnen bis spätestens zum Ende des Mietverhältnisses unter Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes auf Ihre Kosten fachgerecht zu beseitigen und zu entsorgen. Über eine mögliche Ablöse können Sie aber gern mit Ihrem zuständigen Kundenbetreuer/Kaufmännischen Objektmanager sprechen.

Das Installieren eines eigenen Parabolspiegels/Satellitenantenne ist grundsätzlich nicht gestattet und bedarf generell der vorherigen Genehmigung des Vermieters, die vom Mieter schriftlich unter Angabe von Gründen bei dem Vermieter/der Verwalterin zu beantragen ist und nur in besonders begründeten Ausnahmefällen in Betracht kommt.

Das Auftreten von Schimmel in den einzelnen Wohnräumen kann unterschiedliche Ursachen haben. Der Grund kann sowohl auf bauliche Mängel als auch auf falsches Heizen und Lüften seitens des Mieters begründet sein. Während eines Ortstermins wird die Ursache durch den Bauleiter/Technischen Objektmanager untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchung und notwendige Maßnahmen werden dem Mieter anschließend schriftlich mitgeteilt.

Informationen zu Ansprechpartnern und Beratungszeiten in unseren Service-Centern finden Sie hier.

Grundsätzlich können Sie gerne einen an der Anmietung der gekündigten Wohnung interessierten Nachmieter vorschlagen. Der Vermieter ist jedoch nicht verpflichtet, mit einem von Ihnen vorgeschlagenen Nachmieter einen Mietvertrag abzuschließen und den mit Ihnen bestehenden Mietvertrag schon vor Ablauf der Kündigungsfrist zu beenden.

Wird von der Vermieterin oder ihrer bevollmächtigten Verwalterin beim Wohnungsamt ein Antrag auf Erteilung eines Wohnberechtigungsscheines oder ein Freistellungsantrag gestellt, werden hierfür von der zuständigen Behörde von Amts wegen Gebühren erhoben. Diese werden zunächst von uns oder der antragsstellenden Vermieterin beglichen und sind dann von Ihnen zu erstatten.

Ja, jedoch können keine bindenden Zusagen erteilt werden. Jedes Angebot bleibt bis zur endgültigen Zusage unverbindlich. Hier finden Sie unser Online-Formular für Ihren Wohnungswunsch. Persönlich sind wir für Sie in unseren Service-Centern erreichbar.

Ja, wenn keine berechtigten Einwände dagegen sprechen. Bei öffentlich geförderten Wohnraum entscheidet im Einzelfall das Amt.

Mit der reinen Miete ist es nicht getan. Zu ihr hinzu kommen die ebenfalls monatlich zu entrichtenden Nebenkosten. Darunter versteht man die Gesamtheit der Betriebs- und Heizkosten. Für die Abrechnung der Nebenkosten ist zwischen Betriebs- und Heizkosten zu unterscheiden. Betriebskosten sind alle Kosten, die dem Eigentümer durch das Eigentum am Grundstück oder durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes, der Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Unter Heizkosten versteht man die Kosten der Heizanlage und ggfs. die zentrale Warmwasseraufbereitung, wenn diese über die Heizung erfolgt und nicht über Boiler oder Durchlauferhitzer.

In den Nebenkosten sind die Kosten enthalten welche regelmäßig anfallen. Eine genaue Auflistung dieser Kosten können Sie Ihrem Mietvertrag entnehmen. Sie werden immer über 12 Monate abgerechnet. Der Abrechnungszeitraum ist im Mietvertrag geregelt.

Nicht zu den Betriebskosten gehören die Stromkosten Ihrer Wohnung. Diese können Sie direkt mit einem Stromversorger Ihrer Wahl abrechnen.

Grundsätzlich gilt hier: einmal pro Jahr. Doch die Abrechnung kann natürlich immer erst nach Ablauf der Abrechnungsperiode erstellt werden. Die Abrechnungsfrist ist in § 556 Abs. 3 BGB geregelt. Die Abrechnung muss dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des 12. Monats nach Ende der Abrechnungsperiode zugestellt werden.

Ein Beispiel: Der Abrechnungszeitraum läuft vom 01.01.18 bis 31.12.18. Diese Abrechnung ist dem Mieter bis spätestens zum 31.12.19 zuzustellen. Dies gilt auch wenn der Mieter im Laufe des Abrechnungszeitraums auszieht.

Die Betriebskosten werden in der Betriebskostenabrechnung abgerechnet. Wir als Vermieter sind bemüht, die anfallenden Kosten möglichst genau nach Verursacher abzurechnen. In manchen Fällen muss die Kostenzusammenfassung jedoch über mehrere Häuser erfolgen, wenn eine eindeutige Zuordnung der Kosten auf diese Häuser nicht möglich ist.

Die angefallenen Kosten werden in der Regel über die Wohnfläche in Quadratmetern abgerechnet. Sofern der Wasserverbrauch über geeignete Messeinrichtungen erfasst wird erfolgt die Verteilung der Wasser- und Entwässerungskosten zu 100 % über den Verbrauch.
Für die Kosten des Breitbandkabelanschlusses erfolgt die Kostenverteilung über die Stückzahl der Anschlüsse.

Die festgelegte Vorauszahlung ermittelt sich aus den zuletzt für die Wohnung abgerechneten Jahreskosten zuzüglich uns bereits bekannter Kostensteigerungen für das nächste Jahr. Dieser Betrag wird durch 12 geteilt und ergibt die anzusetzende monatliche Vorauszahlung.

Ich habe ein Guthaben aus der Abrechnung?
Ich habe eine Nachzahlung aus der Abrechnung?
Ich soll die Bankverbindung angeben?
Wie erhalte ich mein Guthaben aus der Abrechnung?
Auf welches Konto soll ich die Nachforderung überweisen?

Auf die Verrechnungsmodalitäten der Abrechnungsergebnisse wird im Anschreiben zur Abrechnung im zweiten Absatz des Schreibens hingewiesen.

Sollten Sie bei der Nebenkostenabrechnung ein Guthaben erwirtschaftet und uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, werden wir im bestehenden Mietverhältnis das Guthaben ganz automatisch mit der Miete verrechnen – wir ziehen das Guthaben also von der nächsten Miete bzw. den nächsten Mieten ab. Sollten Sie die Miete selbst zahlen, nehmen Sie die Verrechnung bitte eigenständig vor. Sollte das Mietverhältnis bereits beendet sein, nehmen wir die Erstattung auf Ihr uns bekanntes Konto vor, welches wir Ihnen sicherheitshalber mit unserem Abrechnungsschreiben mittteilen. Änderungen der Bankverbindung können Sie uns gerne jederzeit schriftlich auf dem Postweg oder per E-Mail an bankverbindung@covivio.immo mitteilen.

Das ist grundsätzlich möglich. Auf dem Anschreiben zur Nebenkostenabrechnung ist im letzten Absatz des Schreibens der zuständige Sachbearbeiter aus der Abteilung Kundenkontokorrent/Forderungsmanagement mit seinem Namen, der Tel.-Nr. und der E-Mail-Adresse genannt. Dieser trifft mit Ihnen gerne eine individuelle Ratenvereinbarung.

Bitte schauen Sie auf der Seite der Betriebskostenabrechnung nach. Dort steht unter der Zeile: “ für den Abrechnungszeitraum“ die Zeile: “davon Vertragszeitraum”. Hier ist der Zeitraum genannt, wo noch ein Mietvertrags- bzw. Nutzungsverhältnis mit Ihrem Vermieter bestand. Nur über diesen Zeitraum werden Ihnen auch nur die Nebenkosten berechnet. Sie müssen nichts zahlen, was Sie nicht in Anspruch genommen haben.

Das ist ganz einfach: Im zweiten Satz des ersten Absatzes werden die beiden Abrechnungsergebnisse der Betriebskosten und der Heizkosten zusammengefasst mit dem Text:
Die Abrechnung insgesamt ergibt ein Guthaben oder eine Nachzahlung in Höhe von ….

Kein Problem: Teilen Sie uns das bitte schriftlich mit und nennen Sie uns bitte die Nebenkostenarten, für die Sie die Belegkopien wünschen. Wir müssen Sie aber darauf aufmerksam machen, dass Ihnen jede kopierte Seite eines angeforderten Beleges mit 0,25 € berechnet wird. Dies gilt auch bei einer Versendung per E-Mail. Bitte denken Sie daran, uns in Ihrem Schreiben hierzu eine Kostenzusage zu machen. Wenn Sie diese Kosten sparen möchten ist alternativ auch eine Belegeinsicht vor Ort möglich. Ihr zuständiger Sachbearbeiter macht hierzu gerne mit Ihnen einen Termin.

Im Rahmen der Abrechnung werden immer die im Abrechnungszeitraum geforderten Vorauszahlungen abgerechnet. Bitte berücksichtigen Sie bei der Nachrechnung eventuell Anpassungen der Vorauszahlungen, die während des Jahres durchgeführt wurden. Überprüfen Sie zum Vergleich die Mietdarstellung der Vorjahresabrechnung.

Wir sind bemüht die Vorauszahlungen so zu kalkulieren, dass sie auch unter Berücksichtigung von zu erwartenden Kostensteigerungen kostendeckend sind. Neben der Miete werden Vorauszahlungen für Betriebskosten und Heizkosten erhoben. Diese stellen zwei unterschiedliche Abrechnungen dar. Die Vorauszahlungen hierfür werden auch einzeln kalkuliert – so kann es passieren, dass das die Abrechnung der Heizkosten ein Guthaben hatte aber die Betriebskostenvorauszahlung dennoch nicht kostendeckend ist.

Die festgelegte Vorauszahlung ermittelt sich aus den zuletzt für die Wohnung abgerechneten Jahreskosten zuzüglich uns bereits bekannter Kostensteigerungen für das nächste Jahr. Dieser Betrag wird durch 12 geteilt und ergibt die anzusetzende monatliche Vorauszahlung.

Bitte überprüfen Sie zunächst das Datum Ihrer Ablesequittung. Da Abrechnungen immer erst nach Beendigung eines Abrechnungszeitraumes erstellt werden könnte es durchaus sein, dass Sie schon die Folgeablesung zur Hand haben.

Wenn niemand bei Ihnen vor Ort war um abzulesen, könnte es sein, dass Ihre Messgeräte mit einem Funksystem ausgestattet sind. Diese können außerhalb Ihrer Wohnung abgelesen werden. Hierfür müssen Sie nicht anwesend sein. Wir haben diese Technik installiert, um es für Sie bequemer zu machen.

In dieser Spalte sind die für die Wirtschaftseinheit oder Abrechnungseinheit angefallenen Gesamtkosten ausgewiesen. Welche Betriebskosten mit Ihnen abgerechnet werden, können Sie dann der Spalte “c” – davon auf Abre- Einheiten zu verteilende Betriebskosten – entnehmen. Entsprechende Erläuterungen finden Sie auf der Rückseite der Abrechnung.

In den Kosten für die Wasserversorgung sind neben den Wasserkosten der Stadtwerke auch Wartungskosten enthalten, die als “Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen” im Sinne des § 35a Abs.2 EStG (Einkommensteuergesetz) in der Abrechnung als zusätzliche Zeile nachrichtlich gesondert ausgewiesen sind.

Noch Fragen? Hierzu finden Sie unter den Erläuterungen zur Betriebskostenabrechnung auf der Rückseite der Abrechnung auch einen entsprechenden Text.

In dieser Spalte sind nachrichtlich die in den Betriebskostenanteilen enthaltenen Lohnkosten ausgewiesen, die entsprechend den Bestimmungen des § 35a EStG (Einkommensteuergesetz), als “Haushaltsnahe Handwerkerleistungen” oder “Haushaltsnahe Dienstleistungen gemäß den Angaben der zugrundeliegenden Unternehmerrechnungen angefallen sind.

Hierzu finden Sie unter den Erläuterungen zur Betriebskostenabrechnung auf der Rückseite der Abrechnung auch einen weiteren erläuternden Text.

Diese Kosten können Sie i.d.R. in Ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung geltend machen. Wir bitten Sie jedoch um Ihr Verständnis, dass wir keine steuerrechtliche Beratung oder Bewertung geben dürfen. Ob die Kosten für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und Dienstleistungen unter die Bestimmungen des §35a EStG fallen oder nicht, ist allein zwischen Ihnen (Steuerpflichtigen (Mieter)) und dem für Sie zuständigen Finanzamt zu klären.

Die Miete überweisen Sie auf das angegebene Konto in Ihrem Mietvertrag unter § 3 Abs. 6. Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung Ihre Kundennummer als Verwendungszweck an. So können wir das leichter zuordnen.

Die Miete ist bis spätestens zum dritten Werktag eines Monats anzuweisen. Tipp: Mit einem von Ihnen an uns erteilten SEPA-Lastschriftmandat ist Ihre Miete immer pünktlich.

Die bequemste und sicherste Art die Miete zu zahlen ist, uns ein SEPA Lastschriftmandat zu erteilen.
Sämtliche Verrechnungen wie Guthaben oder Nachforderungen aus Nebenkostenabrechnungen und auch Veränderungen der Miethöhe werden dann automatisch zur Fälligkeit berücksichtigt, und Sie geraten nie in Verzug. Alternativ können Sie bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag einrichten oder die Überweisung monatlich selbst veranlassen.

Ihre Kaution wird auf einem Treuhandsammelkonto bei unserer Hausbank, der Sparkasse Dortmund, verwahrt. Die Bankverbindung finden Sie in Ihrem Mietvertrag unter § 3a. Bitte beachten Sie, dass auf dieses Konto keine Mietzahlungen geleistet werden.

Sie leisten Ihre Kaution als Barkaution. Das Geld überweisen Sie auf ein Treuhandsammelkonto bei unserer Hausbank, der Sparkasse Dortmund. Die Kaution zahlen Sie in einer Summe oder höchstens drei gleichen Raten.

Die Kaution – oder mindestens die erste Rate der Kaution – ist bis zum Mietbeginn auf unser Kautionskonto zu überweisen.

Sehr gerne! Wenn Sie eine Zinsbescheinigung benötigen, sprechen Sie uns bitte an.

Sobald die Wohnung vertragsgemäß zurückgegeben wurde, wird geprüft, ob Ihre Kaution ausgezahlt werden kann. Sollten keinerlei Forderungen offen sein – das könnten z.B. Mietzahlungen oder Nachzahlungen aus den Nebenkostenabrechnungen sein – wird die Kautionsauszahlung zeitnah nach Ende des Mietvertrages erfolgen.

Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass wir als Ihr Vermieter das Recht haben, die Kaution für eventuell nachträglich auftretende Forderungen bis zu sechs Monate nach Vertragsende einzubehalten. In Einzelfällen kann der Vermieter auch Teile der Kaution über die Frist von sechs Monaten hinaus zurückhalten.

Bitte teilen Sie uns Ihre Bankverbindung ausschließlich schriftlich mit. Wenn gewünscht auch per E-Mail an bankverbindung@covivio.immo. Möchten Sie die monatlichen Mieten von Ihrem Konto abbuchen lassen, dann benötigen wir ein unterschriebenes SEPA Lastschriftmandat. Ein entsprechendes Formular stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Bitte überweisen Sie den offenen Betrag schnellstmöglich auf das übliche Konto.

  • Überprüfen Sie bitte, ob die Miete rechtzeitig abgeschickt wurde. Falls nicht überweisen Sie die nächste Miete bitte spätestens am dritten Werktag eines Monats.
  • Wurde die Kundennummer vollständig und richtig angegeben? Trifft dies nicht zu, informieren Sie uns bitte. Passen Sie bei zukünftigen Zahlungen den Verwendungszweck an. Bitte geben Sie nur Ihre Kundennummer im Verwendungszweck an, um uns die richtige Zuordnung so einfach wie möglich zu machen.
  • Haben Sie die Miete auf das richtige Konto überwiesen? Eventuell haben Sie die Miete auf das Kautionskonto überwiesen, dann informieren Sie uns bitte. Wir buchen das dann um.
  • Wenn Sie mehrere Verträge bei uns haben, überweisen Sie die jeweils fälligen Mieten bitte getrennt unter Angabe der jeweiligen Kundennummern. Komfortabler für Sie wäre es, wenn Sie uns je Vertrag ein SEPA Lastschriftmandat erteilen, dann erfolgen die Abbuchungen getrennt und immer pünktlich.

Sie erhalten von uns eine Mitteilung über die Veränderung. Bitte legen Sie diese umgehend dem zuständigen Amt vor.

Bei der letzten Mieterhöhung handelte es sich wahrscheinlich um eine Erhöhung der Nebenkosten (§ 560 BGB) oder um eine Erhöhung nach Modernisierung (§ 559 BGB), diese sind nicht mit der Erhöhung nach § 558 BGB in Verbindung zu bringen und wird vor dem Gesetz getrennt behandelt.

Die Gründe hierfür liegen im Mietrecht: Bei laufenden Mietverhältnissen darf nur alle 15 Monate eine Grundmieterhöhung gemäß §558 BGB ausgesprochen werden. Zusätzlich muss die so genannte Kappungsgrenze in Höhe von 15% bzw. 20% beachtet werden. Diese Kappungsgrenze erlaubt es dem Vermieter die Grundmiete binnen drei Jahren maximal um 15% bzw. 20% zu erhöhen, wobei Anpassungen der Betriebs- und Heizkostenvorauszahlungen sowie Modernisierungsanpassungen unberücksichtigt bleiben. Des Weiteren dürfen sich Grundmieterhöhungen nur innerhalb des gültigen Mietspiegels bewegen. Weil all diese Voraussetzungen immer und in jedem Fall individuell berücksichtigt werden müssen, bekommen nicht immer alle Mieter im Haus/Siedlungsbereich gleichzeitig eine Mieterhöhung.

Hier handelt es sich um eine vertragliche Änderung, die einer schriftlichen Zustimmung benötigt. Hierfür brauchen wir als Vermieter Ihre Unterschrift. Die Zustimmung kann als pdf-Datei oder Foto-Datei per E-Mail (mietanpassungen@covivio.immo), als Fax (0208 / 97 064 408) oder schriftlich (Zustimmungserklärung) abgegeben werden.

Wir sind immer an einer schnellen Behebung von Mängeln interessiert. Aber ein Mangel ist dem Vermieter zu melden. Er kümmert sich dann um die Behebung anerkannter Mängel. Nach allgemeiner Rechtsprechung berechtigt ein behebbarer Mangel nicht zur Verweigerung der Zustimmung zu einer Mieterhöhung.

Bei der Mieterhöhung nach § 558 BGB handelt es sich nur um eine Erhöhung der Grundmiete an die ortsübliche Vergleichsmiete. Verbesserungen/Modernisierungen würden eine Modernisierungsmieterhöhung nach § 559 BGB nach sich ziehen und werden bei dieser Mieterhöhung nicht berücksichtig.

Zuerst einmal wird der Fall geprüft. Nach Ablauf der Zustimmungsfrist können wir als Vermieter zur Durchsetzung der Mieterhöhung Klage beim zuständigen Amtsgericht einreichen.

Geht es um eine Mieterhöhung nach § 558 oder § 559 BGB, so kann der Mieter bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang das Mietverhältnis außerordentlich zum Ende des übernächsten Monats kündigen. Kündigt der Mieter, so tritt die Mieterhöhung nicht ein.

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Telefonisch erreichen Sie uns Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr und
Freitags von 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr unter der 0208 97064 – 0.

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